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Aktien FAQ – Fragen & Antworten

 

Beim Aktiendepot eröffnen sollte man vor allem auf ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis achten. Die Orderarten, die Handelsplätze und der Service sind natürlich wichtig – aber nur wenn die Gebührenstruktur auch passt, kann man langfristig gute Renditen erzielen. Unsere Depot Test helfen dabei, die einzelnen Angebote genau einschätzen zu können. Auf diese Weise finden Einsteiger und Anfänger garantiert das optimale Aktiendepot für die eigenen Ansprüche.

Die Ordergebühren variieren von Anbieter zu Anbieter. Aber auch das Ordervolumen und der Marktplatz hat große Auswirkungen auf die finalen Kosten. Daneben kosten Aktien, Fonds und Sparpläne unterschiedliche Gebühren. Dabei setzen sich die Kosten aus den Gebühren für den Broker selbst, sowie für den Handelsplatz zusammen. Transparenz ist dabei ein wichtiger Punkt, den man bei der Wahl des Online Brokers nicht vernachlässigen sollte.

Die richtige Anlagestrategie ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass langfristig gute Ergebnisse erzielt werden können. Die Anlagestrategie bestimmt die Häufigkeit der Transaktionen, sowie die Auswahl der Titel und das durchschnittliche Ordervolumen. Besonders Value Investing, also das Kaufen von fundamental unterbewerteten Titeln, verspricht gute Renditen bei entsprechender Geduld. Auch das Kaufen und Halten von Dividendentiteln ist eine sehr gute Anlagestrategie.

Wer sich fragt, wie sich das Investieren in Wertpapiere in der Praxis ist, der kann beruhigt sein: Die Sicherheit der Geldanlage ist ausgesprochen hoch. Der EU Einlagensicherungsfonds schützt Geld und Wertpapiere in Höhe von bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank. Das Verlustrisiko kann beim Aktien kaufen natürlich auch durch die Anlagestrategie beeinflusst werden. Bei einem sehr langen Anlagehorizont von rund 20 Jahren sinkt das Verlustrisiko statistisch gesehen auf 0 Prozent.

Die Versteuerung von Aktiengewinnen ist in Deutschland vergleichsweise einfach. Die Gewinne beim Verkauf von Wertpapieren oder dem Erhalt von Dividenden sind Einkünfte aus Kapitalvermögen. Die Gewinne werden hier erst ab einer Höhe von über 801 € pro Jahr versteuert – alles darunter bleibt steuerfrei. Die Kosten für das Wertpapierdepot oder ähnliches können jedoch nicht von der Bemessungsgrundlage der Steuer abgezogen werden. Alle Aktiengewinne werden pauschal mit 25 % besteuert, die regelmäßig vom Broker direkt abgeführt werden.

Wenn es darum geht, wie Fonds und ETFs mit den Gewinnen aus Dividendenausschüttungen umgehen, gibt es zwei grundsätzliche Unterschiede: Thesaurierende und ausschüttende Fonds. Ein ausschüttender Fonds oder ETF schüttet die Gewinne in regelmäßigen Abständen an den Anleger aus. Bei einem thesaurierenden Fonds oder ETF werden die Gewinne wieder angelegt, indem der Fonds das investierte Kapital erhöht. Auf diese Weise kann vom Zinseszinseffekt profitiert werden.